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Hotel Muse Bangkok Langsuan
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Wertvolle Antiquitäten zieren die Zimmer und die Bäder.
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Wertvolle Antiquitäten zieren die Zimmer und die Bäder.
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Hotel Muse Restaurants "Medici".
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Hotel Muse - Pool.

Hotel Muse
Mit Vergangenheit in die Zukunft

Das Hotel Muse Bangkok Langsuan aus der MGallery Collection von Accor ist ein Kunst- und Designhotel, das sich dem goldenen Reisezeitalter widmet.

Kategorie: Neue Hotels
Text: Thomas Starost, 12. April 2012

Es ist, als würde sich eine Tür zu einer längst vergangenen Ära öffnen. So glanzvoll stellt man sich die Zeit Anfang des 20. Jahrhunderts in Europa und Asien vor. So stilvoll können Akzente aus der Vergangenheit neu gesetzt werden. Flackernde Flammenschalen an einer Wand aus schwarzem Marmor, über die leise gluckernd Wasser-Kaskaden rinnen, verbreiten abends schon bei der Anreise vor dem Haus einen rätselhaften Charme. Helfer in historisch wirkenden, aber doch modernen Uniformen eilen herbei, um die Gäste zur Rezeption zu geleiten. Diese hätte man so auch in einem Nobelhotel in den 20er- oder 30er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts vorfinden können – hätte es damals schon Laptop und Drucker gegeben. An den Wänden hängen schwere Bilderrahmen, die dezente Schummerbeleuchtung wird aufgefrischt durch neonblaues Kontrastlicht an den Bodenleisten; aus versteck­ten Lautsprechern ertönt klassische Musik.

Das neue Boutique-Hotel Muse in Bangkok gilt bereits jetzt als eines der spektakulärsten Themen­hotels der thailändischen Hauptstadt. Bei der Einrichtung haben die Designer nicht nur geschickt Unmengen von wertvollen Antiquitäten des Eigentümers in alle Bereiche des Hauses integriert, sondern auch den Blick in Hotelvergangenheiten effektvoll inszeniert. Ziel war es, verschiedene Epochen neu aufleben zu lassen und miteinander zu kombinieren: die glanzvollen Zeiten, in denen König Rama V. Thailand regierte, in der in Europa die Vorahnung des ersten Weltkriegs zu spüren war und in den USA Al Capone die Unterwelt dominierte. Die Grundidee dazu wurde bereits bei der Hotellegende The Muse in New York umgesetzt.

Und in der Tat ähneln sich bei den zwei Häusern nicht nur die Namen. Der deutsche General Manager Bodo Klingenberg leitet das neu eröffnete Fünf-­Sterne-Hotel mit einem einzigartigen Personalkonzept sowie einer gehörigen Portion an internationaler Erfahrung: Mehr als zehn Jahre hat der Kölner am Anfang seiner Karriere in London das britische »Understatement« in der Hotellerie erleben können. Anschließend kam er vor zwölf Jahren zur Banyan Tree-Kette und hinterließ Karriere-Spuren in Thailand, Taiwan und auf den Malediven. Vor mehr als zwölf Monaten wechselte er schließlich in die »Stadt der Engel« am Chao Phraya und begann dem Projekt Muse zusammen mit dem Eigentümer, dem Accor Konzern als Betreiber und den Designern ein reales Gesicht zu verleihen. Und um das Personal zu schulen, dem so gut wie jede Hotelerfahrung fremd war. Die meisten, die hier wirken, sind absolute »Newcomer« in der Hotellerie. Dementsprechend jung ist auch das Erscheinungsbild. Älter als 25 Jahre ist kaum jemand – und noch läuft nicht alles rund. »Wir versuchen unser Bestes, damit auch die Angestellten so schnell wie möglich Fünf-Sterne-­Niveau erreichen«, erklärt Klingenberg zuversichtlich.

Die 174 Zimmer und Suiten versprühen den dezenten Charme der Vergangenheit. Eine gekonnte Verbindung von klassischen europäischen Elementen und kunstvollen asiatischen Motiven kennzeichnen das Innendesign und die Ausstattung. Dunkle Hölzer, gediegene Farben, indirekte Beleuchtung und schwarzer, glänzender Marmor dominieren das Bild in den Gästeeinheiten, aber auch in den zwei Restaurants und sechs Bars. Technisch sind die Zimmer mit Flachbildfernseher, WLAN, ­iPod-Dockingstation und teilweise auch Kaffeemaschine bes­tens ausgestattet. Bangkok hat eine neue Hotelattraktion im Botschaftsbezirk an der Kangsuan Road. Und wer am Lumpini Park – eine der Sehenswürdigkeiten Bangkoks – vorbeikommt, sollte ruhig einmal einen Blick in den 25-stöckigen Hotelbau werfen. Denn hier lebt der Charme eigentlich längst vergangener Hotelzeiten.

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