Nach Medieninformationen ermittelt Die britische Wettbewerbshüterin Office of Fair Trading (OFT) gegen die Online-Reiseplattformen booking.com und Expedia sowie die Intercontinental Hotels Group (IHG). Laut ihrer Beschwerde gab es zwischen den Unternehmen Preisabsprachen für Hotelzimmer, die nur die Übernachtung ("Room only") inkludieren.
Kategorie: News
Text: Top hotel, 02. August 2012
Grundsätzlich können Hotels die Preise für ihre Zimmer selbst bestimmen, wenn sie sich mit den Angeboten direkt an die Endkunden wenden. Wie es nun scheint, haben sowohl booking.com als auch Expedia getrennt voneinander preisliche Vereinbarungen mit der IHG getroffen. Speziell bei Room-only habe der Hotelriese die Kosten der Angebote diktiert, so die Anschuldigung. "Sehr wahrscheinlich wird die Untersuchung weite Kreise ziehen, da die Praxis in der gesamten Branche verbreitet scheint", informiert das OFT in einer Presseaussendung.
Der Preiskampf wird durch die derzeitige Situation verhindert, ist es doch Reiseanbietern somit nicht möglich, durch Sonderangebote für Hotelzimmer einen Wettbewerbsvorsprung zu erzielen. "Wir wollen sicherstellen, dass die Endkunden Chance auf günstigere Preise bei jenen Discountanbietern haben, die bereit sind, ihre Kommission mit den Kunden zu teilen", sagt OFT-Geschäftsführer Clive Maxwell.
Die Untersuchungen in diesem Fall starteten bereits im September 2010, als sich ein kleinerer Online-Reiseanbieter darüber beschwerte, dass ihn mehrere Hotelketten daran hinderten, Rabatte für Room-only-Hotelangebote zu geben. Das OFT betont, dass die bisherigen Ergebnisse vorläufig sind und dass es vor einer Stellungnahme, ob Wettbewerbsrecht verletzt wurde, die Reaktion der Beschuldigten abwarten werde.
Quelle: pressetext.com
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